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mykie®-BLOG > Beitrag

mykie®-Zertifizierung, 2. Baustein: Diagnostik

Veröffentlicht von mykie®AKADEMIE am 29.11.21

Die 2. Kohorte der mykie®-Zertifizierung ist im vollen Gange und wieder ist ein spannendes Fortbildungswochenende zu Ende gegangen. 2 der 4 Bausteine haben unsere mykie®-Zertifikanten bereits absolviert: Das heißt Halbzeit!

Die zwei Fortbildungstage am Freitag und Samstag fanden als Webinar statt, sodass unsere Teilnehmer, ganz bequem von Zuhause aus interessante Vorträge hören konnten. Schwerpunkt des 2. Bausteins war die Diagnostik: Zum einen der Myofunktion und zum anderen des kieferorthopädischen Befundes mit ganzheitlichem Gesamtbild. Die TeilnehmerInnen sollten das Diagnostizieren und Erkennen von vorhandenen extra- und intraoralen Fehlfunktionen erlernen sowie deren Auswirkung auf die Zähne („form follows function“) beurteilen können. Für uns war von besonderer Wichtigkeit, dass eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Logopäden und Kieferorthopäden nur möglich ist, wenn diese gegenseitig die Befunde über ihr eigenes Spezialgebiet hinaus lesen und verstehen lernen.

Aufgeteilt in zwei Gruppen lernten die logopädischen TeilnehmerInnen Zähne lesen und das kieferorthopädische Vokabular, das anschaulich an unterschiedlichen Fällen vermittelt wurde. Den kieferorthopädischen Kollegen hingegen wurden die unterschiedlichen myofunktionellen Fehlfunktionen nähergebracht. Den Abschluss des ersten Fortbildungstages machte Herr Dr. Jörder, Orthopäde und Physiotherapeut spezialisiert auf manuelle Medizin, der bereits das zweite Mal Teil unserer Fortbildungsreihe ist. Er vermittelte den TeilnehmerInnen wichtige orthopädische Krankheitsbilder, die einfach auch von uns „orthopädischen Laien“ zu erkennen sind. Wann ein Patient zum Orthopäden überwiesen werden sollte, veranschaulichte Dr. Jörder an einem kurzen mit Videos dargestellten Screening.

Ein großer Schwerpunkt des Fortbildungswochenendes war das Zungenbändchen, das einen wichtigen Teil in der myofunktionell/kieferorthopädischen Behandlung einnimmt. Beginnend mit Frau Dr. Rhein, die über Aufbau, Funktion und Auswirkungen eines zu kurzen Zungenbandes auf Zähne und Kieferentwicklung referierte, ging Frau Adam auf die myofunktionelle Therapie bei einem verkürzten Zungenbändchen ein. Wir freuten uns besonders über den Vortrag unserer Kollegin Frau Dr. Endlweber, unsere „Befreierin der zu kurzen und undehnbaren Zungenbändchen“. Sie selbst ist Oralchirurgin und aus unserem interdisziplinären Konzept nicht mehr wegzudenken! In ihrem Vortrag veranschaulichte sie Schritt für Schritt, wie die Durchtrennung mit Skalpell und/oder CO2-Laser abläuft.

Zwei vollgepackte Diagnostiktage mit vielen rauchenden Köpfchen gingen wieder schnell zu Ende!

Schon im Januar 2022 findet unser nächster Baustein 3, hoffentlich als Präsenzveranstaltung (sofern es die Corona-Situation zulässt) statt. In diesem 3. Baustein stellen wir unser interdisziplinäres Therapiekonzept mykie® detailliert vor. Hier erfahren Sie, wie die Behandlung sowohl auf kieferorthopädischer als auch auf myofunktioneller Seite abläuft und lernen die verwendeten kieferorthopädischen Geräte und myofunktionellen Hilfsmittel (Trainer) kennen. Wir freuen uns auf den nächsten Kurs und drücken die Daumen, dass dieser präsent sattfinden kann!

Leider ist dieser Kurs schon ausgebucht, aber eine Anmeldung für 2023 ist hier schon möglich:

https://mykie.de/mykie-akademie#zertifizierung

Anmeldung Bloginfo

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